Einladung „Vogelschlag an Glas“ in Witten

Wir laden ein – und zwar gemeinsam mit der Biologischen Station im Ennepe-Ruhr-Kreis und der Naturschutzgruppe Witten (NaWit) – zu einer öffentlichen Vortragsveranstaltung:

Vogelsterben an Glasflächen gilt mittlerweile weltweit als zweithäufigste Ursache für die Gefährdung der Vogelbestände. Wer sich informieren möchte, was wirklich gegen Vogelschlag hilft und was jeder in seinem Umfeld tun kann, der ist bei diesem Vortrag genau richtig. Dr. Judith Förster, Fachreferentin und Leiterin des Projekts „Vermeidung von Vogelschlag an Glas“ beim BUND-Landesverband NRW, wird Gefährdungsursachen und bauliche Negativbeispiele, aber auch konkrete Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Im Anschluss an ihren Vortrag bleibt genügend Zeit für Fragen aus dem Publikum.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Volkshochschule Witten/Wetter/Herdecke statt
am Mittwoch, den 21. Juni 2017
um 19:00 Uhr
im Haus Witten (Kinosaal, Ruhrstraße 86, Witten).
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Weitere Infos unter 02302-5818610.

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Amphibienschutz in Herdecke 2009–2017

Amphibienschutzbericht Herdecke 2017 (PDF)

Zu unseren jährlichen Aktivitäten an der Ender Talstraße haben wir einen sechsseitigen Kurzbericht für die Herdecker Stadtverwaltung und Politik verfasst. Diesen können sie hier als PDF (ca. 6,5 MB) herunterladen. Er enthält u.a. eine Übersicht der Sammelergebnisse der Jahre 2009 bis 2017, Beschreibungen der Probleme am Gewässer und Hinweise zu künftig eventuell möglichen Maßnahmen.

Das Jahr 2017 kann übrigens als Ausnahmejahr gelten, denn wir konnten erstmals über 2000 Tiere retten und es waren keine unschönen „besonderen Vorkommnisse“ zu verzeichnen. Aber lesen Sie selbst.

Auch kommenden Frühjahr 2018 werden wir natürlich wieder im Einsatz sein. Neue MithelferInnen sind willkommen. Ältere Notizen zum Thema finden Sie über die Kategorie Amphibienschutz.

Aus aktuellem Anlass (Ergänzung 23.6.2017)

Am 22. Juni 2017 erschien ein Artikel über unsere Amphibienschutzaktionen in der Lokalausgabe Wetter/Herdecke der Westfälischen Rundschau/Westfalenpost. Dieser Zeitungsartikel enthält erfundene Zitate und etliche inhaltliche Fehler (falsche Zahlen, unsinnige Angaben zu den Tierarten, zur Laichwanderung usw.). Auch eine (so nicht verlangte) „Richtigstellung“, die am Folgetag in der Lokalzeitung veröffentlicht wurde, enthält erneut Fehler und Verdrehungen. Bitte verlassen Sie sich nicht auf diese vermeintlichen „Informationen“!
Maßgeblich und korrekt sind die Angaben, die Sie hier dem BUND-Bericht entnehmen können.

Stellungnahme zum geplanten „Gewerbepark Schwelmer Straße“

Fünfte BUND-Stellungnahme zum Stork (PDF)Am 25. November 2016 endete bei der Stadt Wetter (Ruhr) mal wieder eine Abgabefrist für Bürgerstellungnahmen – dieses Mal zum fünften (!) Bebauungsplanentwurf zum Volmarsteiner Gebiet am Stork, nun unter geänderter Bezeichnung Nr. 70 „Gewerbepark Schwelmer Straße“. Hier können Sie die aktuelle BUND-Stellungnahme als PDF-Datei einsehen und herunterladen. Auf Rückmeldungen sind wir, wie üblich, gespannt.

Unsere Ablehnung des geplanten Bauvorhabens hatten wir bereits in den vergangenen Jahren wiederholt dargestellt. Im bisherigen Verfahren wurden nur wenige der von Bürgern und Behörden vorgebrachten Einwände, Bedenken und Anregungen berücksichtigt. Wesentliche Probleme bestehen weiter. Kernpunkte unserer Kritik sind die Waldinanspruchnahme und der unverhältnismäßig hohe Flächenverbrauch mitten im Landschaftsschutzgebiet. Neben diversen Naturschutzkonflikten weist auch dieser Entwurf nicht unerhebliche naturschutz- und planungsrechtliche Probleme auf.

Weitere Informationen gibt es bei der IG Stork.

Amphibienschutz in Herdecke 2013

Gerettetes Erdkrötenmännchen

Gerettete Erdkröte

Stichwortbilanz unserer ehrenamtlichen Amphibienschutzaktion an der Ender Talstraße im Frühjahr 2013:

  • allg. später Beginn der Laichwanderung in diesem Jahr, dadurch recht kompakter Aktionszeitraum (nur etwa 3 Wochen)
  • Fangzaun entlang der Ender Talstraße vom 2. bis zum 25. April aufgestellt
  • insgesamt 45 Kontrollgänge, morgens und abends von sechs Aktiven durchgeführt
  • insgesamt über 1.300 Tiere (Erdkröten, Grasfrösche, Bergmolche, Feuersalamander) eingesammelt und über die Straße zum Laichgewässer gebracht (weitere, ungezählte Tiere am Kallenberger Weg)
  • Massenwanderung in den Nächten vom 8. bis 12. April

Fazit: Im Vergleich zum letzten Jahr konnten wir eine etwas stärkere Amphibienwanderung feststellen. Die meisten Tiere schienen erfreulich gut durch den Winter gekommen zu sein. Die Stadt Herdecke bzw. die Technischen Betriebe der Stadt unterstützten die Aktion erneut durch Zwischenlagerung sowie Auf- und Abbau des Zauns. Danke!

Einen Überblick zu unserer jährlichen Aktion finden Sie auch bei ANNA, der Naturschutz-Projektdatenbank des BUND.

Umweltmarkt Wetter 2012

Infoflyer zum Umweltmarkt 2012 (PDF)Am Samstag, den 15. September 2012 findet von 11 bis 17 Uhr der jährliche Umweltmarkt in Wetter gemeinsam mit dem lokalen Weltkindertag statt. Veranstaltungsort ist von 11 bis 17 Uhr das Gelände des Stadtbetriebs im Gewerbegebiet Schöntal in Alt-Wetter, Wasserstr. 16–18.

Wir bauen dort wieder unseren BUND-Infostand auf und laden Kinder und Erwachsene zu einem kleinen Rate- und Wissensspiel ein. Sie finden uns in der großen Fahrzeughalle. Aus dem Naturschutzbereich ist neben uns noch der NABU-Kreisverband EN mit von der Partie. Viele weitere Aktions-, Info- und Verkaufsstände (Lokale Agenda, Ökolandbau, Imker, Klimaschutz, Energieberatung, Umwelttechnik u.v.m.) sowie ein Rahmenprogramm runden die Veranstaltung ab. Außerdem führen die Freiwilligen Feuerwehren des EN-Kreises auf dem angrenzenden Freigelände einen Leistungsnachweis durch. Auch drumherum gibt es also etwas zu bestaunen. Näheres entnehmen Sie bitte dem Infoflyer (PDF).

Hier als Nachtrag zwei Eindrücke vom diesjährigen Umweltmarkt:

Besucher am BUND-Infostand 2012

Besucher am BUND-Infostand

BUND-Küchenkräuterrätsel 2012

Unser kleines Küchenkräuterrätsel

Tagung „Risikotechnologie Erdgas-Fracking“ in Dortmund

Flyer Frackingtagung 2012 (PDF)Am Samstag, den 29. September 2012 findet in Dortmund die empfehlenswerte Tagung „Risikotechnologie Erdgas-Fracking – Problem- und Handlungsfelder“ statt. Gemeinsam veranstaltet wird sie vom BUND-Landesverband NRW und von der Vereinigung der Initiativen gegen unkontrollierte Erdgassuche und Hydraulic Fracturing in Deutschland (gegen-gasbohren.de). Außerdem ist sie Bestandteil des Jahresprogramms der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA).

In den letzten Jahren wurden etwa für die Hälfte des Landes Nordrhein-Westfalen bergrechtliche Erlaubnisse für die „Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen“ erteilt. Das mag auf Anhieb harmlos klingen, ist es aber nicht, denn dabei geht es um die großflächig geplante Förderung von Erdgas aus sogenannten „unkonventionellen Lagerstätten“. Bei der Förderung soll die risikobehaftete Fracking-Technik zum Einsatz kommen. Landesweit – auch im Ennepe-Ruhr-Kreis – protestieren etliche Initiativen und Verbände dagegen, vor allem wegen unkalkulierbarer Umweltgefahren und mangelhafter Bürgerbeteiligung. Auf der Seite www.bund-nrw.de/fracking informiert der BUND ausführlich über Hintergründe.

Die Städte Wetter und Herdecke befinden sich innerhalb des „Erlaubnisfeldes Ruhr“, eines Bereichs, für den bereits eine „Bergbauberechtigung zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu gewerblichen Zwecken“ an die Wintershall Holding erteilt wurde.

Im Einladungsflyer gibt es Infos zum Programm, zum Tagungsort und zur erforderlichen Anmeldung (bis spätestens zum 21. September 2012). Der Teilnahmebeitrag beträgt 15,- Euro pro Person (inkl. Mittagsimbiss, Getränken und Tagungsreader).

Dritte Stellungnahme zum geplanten Gewerbegebiet „Am Stork“

Dritte BUND-Stellungnahme zum Stork (PDF)Bei der Stadt Wetter (Ruhr) endete am 1. August 2012 mal wieder eine Abgabefrist für Stellungnahmen – dieses Mal zum dritten Bebauungsplanentwurf Nr. 60 „Gewerbegebiet Am Stork“. Hier können Sie jetzt die aktuelle BUND-Stellungnahme als PDF-Datei einsehen und herunterladen. Auf Rückmeldungen dazu sind wir wie immer gespannt.

Unsere Ablehnung des in Volmarstein geplanten Bauvorhabens hatten wir bereits anlässlich des ersten Entwurfs 2009 und des zweiten Entwurfs 2011 dargestellt. Im bisherigen Verfahren wurde nur ein kleiner Teil der von Bürgern und Behörden vorgebrachten Einwände, Bedenken und Anregungen aufgegriffen. Viele Probleme haben weiterhin Bestand. Kernpunkt unserer Kritik ist der unverhältnismäßig hohe Flächenverbrauch mitten im Landschaftsschutzgebiet. Neben diversen Naturschutzkonflikten weist auch der dritte Entwurf nicht unerhebliche planungsrechtliche Probleme auf. Unseres Erachtens dürfte er so kaum haltbar sein.

Weitere Informationen gibt es bei der IG Stork.